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Zeitung in der Grundschule/ Projekt Klasse 4c

Aufregung in der Netzleitstelle

Klasse 4c der Grundschule im Ried aus Reichelsheim besucht die OVAG in Friedberg

 

Am Donnerstagmorgen sitzen wir in unserer Klasse und warten auf den Bus zu unserem Besuch bei der OVAG-Netzleitstelle, als wir plötzlich sehr laute Lastwagengeräusche hören. Alle schauen gespannt aus dem Fenster und beobachten zwei große LKWs mit Wassertanks. Diese pumpen Wasser aus dem Hydranten vor unserem Klassenzimmer. Dahinter fährt ein oranges Auto von der OVAG Netz. Als erstes denken wir, dass die OVAG uns abholt, aber dann fahren wir doch mit einem Bus.

 

Als wir da sind herrscht große Aufregung in der Netzleitstelle. Denn es gab einen Wasserrohrbruch in Mockstadt. Deshalb bittet uns Herr Weber, unser Führer, heute ganz leise zu sein. Der Raum der Netzleitstelle ist unterteilt in eine Strom- und eine Wasserseite. Wenn Meldungen auf der Stromseite eingehen klingelt es und wenn sie auf der Wasserseite eingehen macht es „Blubb, Blubb“. Auf der Wasserseite sind alle etwas angespannt, weil sie sich konzentrieren müssen. Wir gehen mit Herrn Weber zur Stromseite und wir nehmen die Interviews mit den mitgebrachten Handys auf.

 

Die OVAG Netzleitstelle gibt es seit 2002. Ihre Aufgabe ist die Überwachung, die Kontrolle und die Instandhaltung des Stromnetzes. Es arbeiten 19 Personen hier. Nachts und am Wochenende sind die Mitarbeiter auch im Dienst. In 59 Städte und Gemeinden in Hessen bringen sie den Strom. Der OVAG gehören 21 Umspannwerke. Das größte steht in Lauterbach. Sie sehen auf Monitoren, wieviel Strom gerade in unterschiedlichen Orten verbraucht wird. Durch einen Knopfdruck können sie den Strom an einem Ort ein-und ausschalten. Die Netzleitstelle hat am meisten Probleme, wenn bei Gewittern Blitze einschlagen. Im Jahr gibt es 30 bis 40 Blitzeinschläge.

Anna Viol, Victoria Hobler und Lennart Becker

 

Herr Weber ist der Chef von der Stromseite in der Netzleitstelle. Er studierte Elektrotechnik in Friedberg und bewarb sich auf eine Stellenanzeige in der Wetterauer Zeitung.  Seit sieben Jahren arbeitet er hier. Die Arbeit macht ihm Spaß.  Er findet Störungen interessant. „Sie sind wie eine Überraschungsbox, jede ist anders“, sagt er.

Iqra Nasar und Lea Quant

 

Der Strom kommt aus Wasserkraftwerken, aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die OVAG besitzt auch Blockheizkraftwerke. Sie stehen z. B. bei Krankenhäusern und erzeugen Wärme und Strom. Außerdem bekommt die OVAG Strom aus dem Kohlekraftwerk Staudinger in Hanau. Strom dürfen sie nicht speichern. Im Jahr können sie zwei Milliarden Kilowatt Stunden Strom herstellen. Im Winter an normalen Wochentagen wird immer am meisten Strom verbraucht. An sonnigen Feiertagen wird am wenigsten Strom verbraucht.

 

Auf dem Computer sehen wir den Stromverlauf in den verschiedenen Städten. Herr Weber zeigt uns dann, wie der Strom in Reichelsheim verteilt wird und wo unsere Schule im Netz ist.  Herr Weber fragt uns, ob er die Grundschule im Ried vom Netz nehmen soll? Aber dann hat er den Stromausfall doch nur simuliert.

Luis Balser, Moritz Sorger, Tyler Harris und Leif Boer

 

Herr Tag von der Wasserseite hat endlich Zeit und erzählt uns etwas zum Wasserrohrbruch. Einen Wasserrohrbruch in dieser Kategorie hatte die OVAG noch nie. Sie mussten ein Leitungsstück mit einem Durchmesser von einem Meter außer Betrieb nehmen. Der größte Kunde Frankfurt bekommt im Moment weniger Wasser. Es reicht aber noch für die Menschen, da Frankfurt noch andere Möglichkeiten hat. Mit Wassertankwagen holen sie Wasser aus Hydranten und füllen damit Hochbehälter im Bereich Geiß-Nidda, Dauernheim und Blofeld. Jetzt wird uns klar, dass die Wassertankwagen von heute morgen zum Hochbehälter im Reichelsheimer Stadtteil Blofeld fahren. Herr Tag erläutert uns, dass Störungen im Stromnetz viel schneller behoben sind als im Wassernetz, obwohl das Stromnetz viel größer ist.

Helena Marloff, Marcella Marloff und Loreen Naffin

 

Zum Schluss treffen wir Herrn Krauß, der uns die Lehrwerkstatt und das Außengelände zeigt. Er ist einer von drei Ausbildern für die technische Ausbildung und erklärt uns, dass man dort die Berufe Elektroanlagenmonteur und Elektriker für Betriebstechnik erlernen kann. In der Lehrwerkstatt gibt es pro Jahr 10 bis 12 Auszubildende. Herr Krauß führt uns zum Fuhrpark der OVAG Netz. Alle Autos sind orange. Jetzt geht er mit uns ins Lager. Hier sehen wir sehr große Transformatoren. Nun laufen wir zu einem Übungshaus der Auszubildenden und zum Umspannwerk von Friedberg.

Finja Stark, Lean Holler und Levente Bogdan

 

Die Abkürzung OVAG bedeutet Oberhessische Versorgungsbetriebe Aktiengesellschaft. Sie gibt es schon seit 1912. Zur OVAG-Gruppe gehören die OVAG Energie AG, die OVAG Netz AG, die OVAG Wasser und die Verkehrsgesellschaft Oberhessen VGO. Bei der OVAG arbeiten über 600 Leute in den Städten Friedberg, Nidda, Alsfeld, Ulrichstein und Bad Vilbel.

Laura Kim, Antonio Höpp und Valentin Landmann

 

Wir hatten einen interessanten Vormittag bei der OVAG Netz und wissen jetzt, wo unser Strom und Wasser herkommt und wie wichtig die Arbeit der Menschen dort ist.

 

 

 

Bildunterschriften

 

DSC_0567.jpg: Klasse 4c vor der OVAG Netzleitstelle

 

DSC_0576.jpg: Klasse 4c vor der OVAG Netzleitstelle

 

IMG_3387.jpg: Herr Weber zeigt uns das Stromnetz

 

IMG_3407.jpg: Finja Stark, Loreen Naffin und Lean Holler interviewen Herrn Kraus

 

IMG_3432.jpg: Marcella Marloff, Loreen Naffin und Helena Marloff vor den Transformatoren

 

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